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Transzendentale Meditation: Psychologie und Psychotherapie

Die Verringerung der psychosomatischen Beschwerden wie Herz-Kreislauf-, Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Migräne, Neurodermitis, Tinnitus sind typische Kurzzeitwirkungen der Meditation. Sie treten, wie eine Vielzahl von Untersuchungen zeigen, in etwa 4 bis 8 Monaten zuverlässig ein. Die Verringerung von Depressivität gehört zu den typischen Langzeitwirkungen der Meditation. Sie macht sich nach ein bis zwei Jahren regelmäßiger Meditation in den Untersuchungen deutlich bemerkbar. Die dritte Domäne der Meditationswirkung ist logischerweise der Bereich von Stress und burnout. Meditation ist nach dem Stand der Forschung das derzeit wirksamste Mittel gegen Stress und seine Folgen.

NER04

stress103

Weitere Wirkungen sind die signifikante Zunahme von:

  • GELassenheit und Selbstvertrauen
  • Selbstsicherheit, Durchsetzungskraft (MAS)
  • Stabilität und Ausgeglichenheit (NER)
  • Ungezwungenheit und Spontaneität (GEH)
  • Tatkraft und gute Laune (GEH)

und die signifikante Abnahme von:

  • NERvosität, Unruhe
  • GEHemmtheit, Angespanntheit
  • ERRegbarkeit, Reizbarkeit
  • DEPressivität, Verstimmtheit
  • NEUrotizismus, Labilität

mit der Meditationspraxis.

Psychol der Meditation202

Grundeigenschaft vieler TM-Meditierender:

überdurchschnittlich tolerant und  verständnisvoll

Die Folge regelmäßiger Meditationspraxis sind allmähliche, stetige Veränderungen, die Säulenlänge z. B. in der ersten Skala „Nervosität“ fällt mit zunehmender Praxis regelmäßiger Meditation fortschreitend geringer aus.

Es sind bei einer Reihe von Skalen deutliche Treppeneffekte der Säulen zu sehen, ein Hinweis auf Veränderungen der Säulenlängen in Bezug zu längerer Meditationspraxis. Die Meditierenden haben offensichtlich deutliche Fortschritte in einer Reihe von Skalen (oben  aufgezählt) zu verzeichnen. Statistisch signifikante Unterschiede der Ausprägungsgrade in Bezug zur Meditationsdauer sind durch rote Pfeile gekennzeichnet.

Fehr 2003, 2002 [1]

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© 2006 Theo Fehr

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