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Coherent Breathing  & Vedanta

Coherent Breathing: Durch kohärentes Atmen zur Erfahrung von A-S-T (Automatic-Self-Transcending) - non-local-consciousness

Coherent Breathing kann besonders zu Anfang als Reinigungseffekt körperliche und emotionale Reaktionen auslösen.

Coherent Breathing kann unter verschiedenen Perspektiven betrachtet werden: Physiologische  Wirkungen, psychologische Wirkungen, spirituelle Dimension. Coherent Breathing nutzt intensives verbundenes Atmen, um einen tiefgreifenden energetischen Reinigungsprozess herbeizuführen. Als  psychotherapeutischer Prozess ist dies angezeigt bei Patienten, die zeitweise unter dem Hyperventilationssyndrom leiden (wie z. B. Angstpatienten).

Es werden vor allem im Muskelbereich  wirkungsvoll Spannungen abgeführt und das Atemmuster wird durch eine Serie von Atemsitzungen nachhaltig und dauerhaft verändert und entspannt.

Diese Entspannung tritt in bemerkenswerter Weise  auch im kognitiven Bereich ein: Durch intensives Atmen erzeugen die meisten Menschen in ihrem Geist einen totalen “mentalen Stop” (Aurobindo), der je nach Disposition (psychologischer und physiologischer  Verfassung und “Reinheit”) zum Einschlafen, zu außerkörperlicher Erfahrung (Transzendieren der Körpergrenzen) oder/und Erfahrung von Unbegrenztheit (Turiya, Transzendenz, nicht-lokales-Bewusstsein, Transzendentalem Bewusstsein,  Samadhi), also totalem Anhalten der Gedankenmaschine, führt. In der Atmung kann es eine kurze Pause geben (apnoische Atmung, wie sie auch in der Transzendentalen Meditation eintritt). Hintergrund ist eine prinzipiell reinigende Erfahrung, sei es von Spannungen im Körper, sei es von  emotionalen Spannungen oder geistigem Chaos. Die Aus- und Nachwirkungen dieses Zustandes (Wachschlaf, eine andere Energie und gesteigerte Wachheit während des Tages) kann Stunden bis Tage anhalten.

Im Zusammenwirken mit regelmäßiger Meditation ist dies eine Möglichkeit, dem Geist die spirituelle Erfahrung seines eigenen Wesens - Spiegel Reinen Bewusstseins zu sein - zu ermöglichen und diese Erfahrung dauerhaft zu kultivieren.

Da der Zustand Reinen Bewusstseins jenseits der Sphäre des Denkens und Handelns ist, sind weder gedankliche noch Verhaltensaktivitäten in der Lage, ihn zu erzeugen - man kann nichts tun, um ihn herzustellen.

Wie kann man am besten “nichts tun”?

Der Zustand des absoluten Nicht-Tuns im Reinen Bewusstsein wird im Coherent Breathing und in der Transzendentale Meditation dadurch erzeugt, dass beide Verfahren erlauben, dass ein Zustand absoluten Nicht-Handelns (völliger Ruhe und Stille) eintreten kann. Daher handelt es sich bei beiden um Techniken, systematisch “nichts zu tun”.

Im Unterschied zu den in der unten verzeichneten Literatur meist angegebenen Wirkungsschwerpunkten intensiven Atmens fördern wir mit verschiedenen Mitteln strikter die Bevorzugung der  spirituellen Wirkungsebene (Zustand völliger Ruhe und Stille des Geistes) gegenüber der psychologischen (Auflösung von emotionalen Spannungen, z.B. durch Schreien/Weinen), die allerdings berücksichtigt wird, wo traumatische  Ladung gelöst werden möchte.

Das IPPM bietet Atmung mit Einzelbetreuung und in der Gruppe an - hier wiederum mit wechselnden Rahmenbedingungen und Techniken. Eine  Einzelsitzung Atmung dauert etwa 2 Stunden bei einem Honorar von ca. Euro 140. Coherent Breathing in der Gruppe dauert ca. fünf Stunden (ca. alle drei Wochen freitags, Termine), dafür beträgt  die Teilnahmegebühr € 69.

Das IPPM bildet Trainer für Coherent Breathing aus.

Zur Bedeutung der Atmung für die Reinigung des Geistes siehe die Äußerungen eines der  großen Advaita-Lehrer unseres Jahrhunderts, Ramana Maharshi (s.u.).

Literatur:

Gunnel Minett: Rebirthing, Knaur

Stanislaf Grof: Geburt, Tod und Transzendenz, rororo Sachbuch

Günter Griebl: Die Schwingen der Freiheit

 


 

Atem, Nervensystem und Transzendentales Bewusstsein

Maharishi Mahesh Yogi

Es ist für die Aufrechterhaltung des Transzendentalen Bewusstseins nicht notwendig, dass  die Stoffwechselrate weitergeht. In diesem Zustand, wenn der Geist einen Zustand ruhevoller Wachheit erreicht, sollte auch der Körper hauptsächlich einen Zustand  ruhevoller Wachheit erreichen. Ruhevolle Wachheit des Körpers bedeutet folgendes: Wenn Atem da ist,  dann ist dieser Atem ruhevoll wach, und wenn das Funktionieren  des Körpers da ist, dann hat dieses Funktionieren die Charakteristik ruhevoller Wachheit. Es ist nicht-aktiv; der Körper ist nicht-aktiv, die Stoffwechselrate sollte also  null betragen, wenn der Geist sich im Zustand des Transzendentalen Bewusstseins, der unbegrenzten Bewusstheit, befindet. 

 In den ersten Tagen der Meditation merkt man aber normalerweise nicht, ob der Atem anhält. Man fühlt sehr sehr flache Atmung, aber sie geht weiter: Wenn aber der  individuelle Atem diesen Zustand ruhevoller Wachheit erreicht hat, bedeutet dies, dass der individuelle Atem auf der Ebene des kosmischen Atems ruht. Es ist dies die sehr  ruhige Ebene kosmischen Lebens, in welcher keine Aktivität ist. Mit anderen Worten: Der individuelle Atem hat die Ebene des kosmischen Atems erreicht, wenn der  individuelle Geist die Ebene des kosmischen Geistes erreicht hat. Es ist ein Zustand ohne Aktivität. Das Individuum ist dann vollständig auf der Ebene kosmischer Intelligenz,  kosmischen Atems, kosmischer Existenz, kosmischen Lebens. In diesem Zustand wird die Stoffwechselrate null betragen.

 Wenn die Stresse noch nicht vollständig gelöst sind, wie dies in den ersten Tagen der Meditation der Fall ist, dann wird das System nicht normal funktionieren können. Damit  das System aber normal funktioniert, sollte kein einziges bisschen von Abnormalität existieren. Kein Stress sollte im System gelagert sein. Wenn all diese Stresse gelöst sind,  jedes Gebiet des Nervensystems normal funktioniert, dann wird es gemäß seiner besten Möglichkeit arbeiten, dann wird Bewusstheit unbegrenzt sein. Solange auch nur ein  einziger Stress in irgendeinem Teil des Nervensystems vorhanden ist, wird dieser eine Stress die Möglichkeit uneingeschränkter Bewusstheit blockieren. Wenn die  Unbegrenztheit eingeschränkt ist, dann ist das volle Potential des Geistes noch nicht erreicht, da das volle Potential des Körpers noch nicht entwickelt ist. Wenn irgendein  Stress sich irgendwo festhält, dann kann der Körper nicht mit seinem vollen Potential arbeiten, und wenn dies der Fall ist, dann ist der Körper nicht in der Lage, gemäß seinem  vollen Potential zu funktionieren. Dann ist er nicht in der Lage, den Zustand ruhevoller Wachheit aufrechtzuerhalten. Nehmen wir an, dass der Geist 98% reines Bewusstsein  entwickelt hat, aber noch nicht 100%. Es wird also noch ein wenig Begrenzung vorhanden sein. Es ist so, als wenn wir durch eine dünne Nebelschicht sehen. Wir sehen  eine Person kommen, aber wir sind uns nicht klar darüber, wer kommt, wir können die Einzelheiten nicht erkennen. Wir können gerade lokalisieren, dass eine Person kommt.  Genauso ist es. Man kann fühlen, dass reines Bewusstsein da ist, aber man weiß nicht, ob dieses reine Bewusstsein wirklich 100% ist oder nur etwas weniger, etwas nebelhafte  unbegrenzte Bewusstheit. Da etwas Nebel vorhanden ist, welcher die reine Unbegrenztheit einschränkt, bleibt auch etwas Individualität aufrechterhalten. Um aber  diesen kleinen Aspekt der Individualität aufrechtzuerhalten, muss etwas Atem weitergehen. Genauso ist es mit der Stoffwechselrate, sie mag sehr gering geworden  sein, aber sie muss etwas weitergehen. Dies alles wird aber nur dann sein, wenn Stresse noch nicht vollständig beseitigt worden sind.

 Wenn aber alle Stresse beseitigt worden sind, wenn der Geist also diesen Zustand der Unbegrenztheit erreicht hat, dann wird der Geist ohne Individualität sein. In diesem  Zustand der Nicht-Individualität des Geistes, in diesem Zustand der Universalität, sei es des Atems, sei es der Stoffwechselrate. Der Körper wird vollkommen in diesem Zustand  unbegrenzter Bewusstheit sein. Beides zur selben Zeit.

Nun, dies war eine sehr gute Frage: Habe ich Transzendentales Bewusstsein noch nicht  erfahren? Wenn alle Stresse noch nicht gelöst worden sind, habe ich noch nicht transzendiert?

In der Praxis, die auf unserer eigenen Erfahrung beruht, können wir sagen: Ich bin beim  Transzendieren! Wir erfahren Transzendentales Bewusstsein, aber wir wissen in diesem Stadium noch nicht, wie das Transzendentales Bewusstsein sein wird, wenn wir alle  Stresse gelöst haben werden. Dieses wird noch kommen. Dann wird der Atem wirklich aufhören, zu kommen und zu gehen. Auch die Stoffwechselrate wird nicht mehr  benötigt werden, da in diesem Zustand des Bewusstseins keine Individualität benötigt wird. Aber solange  noch Nebel da ist, wenn auch nur 0,0001% individueller Nebel, muss  dieser Prozentsatz an Atem aufrechterhalten bleiben. Wenn aber Transzendentales Bewusstsein erreicht ist, hat der Atem keinen Platz mehr, weil keine Individualität zurückgeblieben ist.

 Nun, Sie brauchen sich nicht zu fürchten. (Lachen) In diesem transzendentalen Zustand ist alles Unbegrenztheit, Universalität, Unendlichkeit, keine Individualität. Aber dieses  dauert nur eine Weile und dann werden wir die Individualität zurückerhalten. Dann wird auch der individuelle Atmungsprozess wieder einsetzen.

 Nun entwickelt sich aber Transzendentales Bewusstsein in Kosmisches Bewusstsein: Damit im Kosmischen Bewusstsein die Individualität aufrechterhalten bleibt, wird der  Atem weitergehen und die Stoffwechselrate wird weiter gehen. Da aber diese unbegrenzte Bewusstheit auf der Ebene des Geistes stabilisiert ist, wird der Körper die  Rolle einer Nicht-Stoffwechselrate zusammen mit etwas Stoffwechselrate annehmen. Der Geist muss in diesem Zustand des Kosmischen Bewusstsein einen dualistischen  Aspekt haben: zwei Seiten einer Münze. Der Geist ist aktiv und still. In diesem Zustand nimmt die Stoffwechselrate ein bestimmtes Muster an, indem sie unbegrenzte  Bewusstheit natürlich zusammen mit Begrenzungen des Bewusstseins aufrechterhält.

Nun, wie ist der spezifische Zustand der Stoffwechselrate? Er ist nicht viel anders, als  die normale Stoffwechselrate sogar in Zustand der völligen Unwissenheit des Menschen. Dies ist sehr sehr interessant. Was passiert nun in diesem Zustand der Unwissenheit,  wenn jemand nicht meditiert und nicht weiß, was Unbegrenztheit ist und SELBSTbewusstsein nicht kennen gelernt hat? In diesem gewöhnlichen Zustand des  Bewusstseins werden gleichzeitig zwei Ebenen des Bewusstseins aufrechterhalten. Die Eigenschaft der Stoffwechselrate besteht nun darin, dass sie fähig ist, gleichzeitig viele  Ebenen des Bewusstseins, eine in der anderen, aufrechtzuerhalten.

Das Kind läuft umher und ist Zeuge des Wissens tief in sich: Mutter ist zu Hause. Wir  haben hier also zwei Ebenen des Bewusstseins nebeneinander: Das Kind läuft umher und möchte spielen; und dann tief darunter: Mutter ist zu Hause. Niemand kann ihm etwas  tun, es hat diese Sicherheit. So haben wir immer zwei Ebenen des bewussten Geistes nebeneinander, die eine tiefer, die wir die Ebene des Fühlens nennen können – um ihr  einen separaten Namen zu geben – und die andere Ebene des Denkens. Diese zwei Ebenen des Bewusstseins sind immer da.

 Nun, was passiert, wenn im Kosmischen Bewusstsein diese Unbegrenztheit ständig aufrechterhalten bleibt? Es ist dieselbe Ebene des Bewusstseins: Mutter ist zu Hause; die  Ebene der Sicherheit. Unterhalb dieses Fühlens: Mutter ist zu Hause, ist die unbegrenzte Bewusstheit. Sie ist in der Tiefe des bewussten Geistes und auf dieser Basis der  unbegrenzten Bewusstheit zeigt sich maximale Schöpferische Intelligenz auf der Ebene des bewussten Geistes. Man tut dies und jenes und denkt dieses und jenes, aber alles  Denken, alles Handeln  geschieht mit maximaler Schöpferischer Intelligenz, weil unendliche Sicherheit verfügbar ist in dieser Tiefe des Bewusstseins. Die  Stoffwechselrate dient also in jeder Situation der spontanen Aufrechterhaltung von zwei Ebenen des Bewusstseins, der Bewußtseinsebenen an der Oberfläche und in der Tiefe.  So ist es auch im Kosmischen Bewusstsein, nur dass die Qualität der tieferen Ebenen sich ändert. Bis zur Erreichung des Kosmischen Bewusstsein unterliegen diese tieferen  Ebenen ständigen Veränderungen. Manchmal ist Mutter zu Hause, manchmal ist sie nicht da, manchmal ist sie ärgerlich, manchmal ist sie glücklich. Dies alles ist veränderlich.  Aber die Stoffwechselrate ist jederzeit fähig, zwei Bewußtseinsebenen zu bewahren. Dies bedeutet, dass das Nervensystem so konstruiert ist, dass es in der Lage ist, zwei  Bewußtseinsebene zu handhaben. – Später, wenn die Zeit reif ist, werden wir herausfinden, wie viele noch.

Aber wenigstens zwei Bewusstseinsebenen, eine an der Oberfläche des denkenden  Geistes, die andere an der Tiefe des bewussten Geistes, welcher das oberflächliche Denken kontrolliert, kann die Stoffwechselrate aufrechterhalten. So auch die zwei  Ebenen des Kosmischen Bewusstsein., die eine unbegrenzte Bewusstheit und die andere diesen lokalisierten Wert der Wahrnehmung, Handlung usw. Es passiert also nichts  grundsätzlich Neues, nur die Qualität der Stoffwechselrate verändert sich analog der Bewusstseinsebenen

Wenn die unbegrenzte Bewusstheit zusammen mit den Wach-, Traum- und  Schlafzuständen des Bewusstseins existiert, d.h. die Zustände des Geistes, Intellekts und Gefühls sich fortlaufend verändern und diese nichtvariable Struktur der unbegrenzten  Bewusstheit dauerhaft wird, dann wird die Stoffwechselrate dieselbe bleiben, nur mit einem unterschiedlichen Wert. Dieses Verstehen wird aus unserem  Geiste irgendwelche  mystischen oder imaginären Vorstellungen darüber beseitigen, wie die Stoffwechselrate in der Lage sein kann, gleichzeitig zwei Bewusstseinsebenen aufrechtzuerhalten,  nichtwechselnd und wechselnd, unbegrenzt und begrenzt. All diese Fragen sind damit gelöst. Der menschliche Stoffwechsel ist ein solcher Prozess, welcher spontan dem Geist  erlaubt, zwei Bewusstseinsebenen zu haben, eine sehr aktiv, die andere sehr ruhig unterhalb dieser aktiven. Nur ist die Stille in einem Zustand variabel, während sie im  Kosmischen Bewusstsein den Zustand der unveränderlichen Natur erreicht.

Solange Kosmischen Bewusstsein noch nicht erreicht worden ist, d. h. in Bezug auf den  Körper, solange alle Stresse noch nicht gelöst worden sind, wird das individuelle Leben noch nicht vollständig auf der Ebene des kosmischen Lebens sein. Die Stresse verbieten  der Individualität, kosmische Realität zu erreichen, d. h. Unbegrenztheit. Solange also noch Stresse vorhanden sind, werden wir beim Transzendieren kein reines  Transzendentales Bewusstsein erreichen, sondern nur nebelhaftes reines, transzendentales Bewusstsein. Es ist schon unbegrenzt, aber noch etwas nebelhaft, nicht  klar. Je weiter die Stresse gelöst werden, um so durchdringender wird auch das reine Bewusstsein sein, die Qualität wird wechseln.

Wir nennen deshalb die Transzendentale Meditation auch nicht „Nebelhafte Transzendentale Meditation“, sondern wir halten den Namen intakt, weil wir wissen,  dass die Qualität der transzendenten Struktur dem Wechsel unterliegt, solange eine Veränderung noch möglich ist. Wenn die transzendente Struktur sich nicht mehr  verändert, hat sie ihren letzten Wert, d.h. wahre reine Unbegrenztheit des Lebens, erreicht. Dies nennen wir den Zustand des Kosmischen Bewusstseins, in welchem  individuelles Leben aufrechterhalten bleibt und kosmische Realität des Lebens nicht verloren ist. Der Ozean wird nicht verloren sein und die Wellen werden sich an der  Oberfläche erfreuen. Beides wird zugleich vorhanden sein: Die Wellen an der Oberfläche  werden dem Ozean nicht seine Realität rauben. So wird das relative Leben nicht den  unendlichen Wert der absoluten Existenz rauben. Beides, das Relative und das Absolute, wird zusammen vorhanden sein.

 Wir brauchen uns nur größere Grade der Ruhe zu geben durch regelmäßige Praxis der Meditation und, wenn immer eine Chance besteht, längere Perioden fortgesetzter Ruhe.

 


RAMANA MAHARSHI zur Rolle des Atems

 aus: Self Enquiry (Vicharasangraham)

19

 D: Although I have listened to the explanation of the characteristics of enquiry in such great detail, my mind has not gained even a little peace. What is the reason for this?

 M: The reason is the absence of strength or one-pointedness of the mind.

20

D: What is the reason for the absence of mental strength?

 M: The means that make one qualified for enquiry are meditation, yoga, etc. One should gain proficiency in these through graded practice, and thus secure a stream of mental  modes that is natural and helpful. When the mind that has in this manner become ripe, listens to the present enquiry, it will at once realize its true nature which is the Self, and  remain in perfect peace, without deviating from that state. To a mind which has not become ripe, immediate realization and peace are hard to gain through listening to  enquiry. Yet, if one practices the means for mind-control for some time, peace of mind can be obtained eventually.

21

 D: Of the means for mind-control, which is the most important?

M: Breath-control is the means for mind-control.

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D: How is breath to be controlled?

 M: Breath can be controlled either by absolute retention of breath (kevala-kumbhaka) or by regulation of breath (pranayama).

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D: What is absolute retention of breath?

M: It is making the vital air stay firmly in the heart even without exhalation and inhalation. This is achieved through meditation on the vital principle, etc.

24

 D: What is regulation of breath?

M: It is making the vital air stay firmly in the heart through exhalation, inhalation, and retention, according to the instructions given in the yoga texts.

25

D: How is breath-control the means for mind-control?

M: There is no doubt that breath-control is the means for mind-control, because the  mind, like breath, is a part of air, because the nature of mobility is common to both, because the place of origin is the same for both, and because when one of them is controlled the other gets controlled.

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D: Since breath-control leads only to quiescence of the mind (manolaya) and not to its destruction (manonasa), how can it be said that breath-control is the means for enquiry  which aims at the destruction of mind?

M: The scriptures teach the means for gaining Self-realization in two modes - as the  yoga with eight limbs (ashtanga-yoga) and as knowledge with eight limbs (ashtanga-jnana). By regulation of breath (pranayama) or by absolute retention thereof  (kevala-kumbhaka), which is one of the limbs of yoga, the mind gets controlled. Without leaving the mind at that, if one practises the further discipline such as withdrawal of the  mind from external objects (pratyahara), then at the end, Self-realization which is the fruit of enquiry will surely be gained.

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OBEISANCE

 May the Feet of Ramana, the Master, who is the great Shiva Himself and is also in human form, flourish for ever!

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© 2015 Anke Beumann

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