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Ahimsa - Friedfertigkeit - Gewaltlosigkeit

Das individuelle Bewusstsein steht in ständiger Wechselwirkung mit dem kollektiven Bewusstsein. Das kollektive Bewusstsein beeinflusst den einzelnen, umgekehrt hat das Bewusstsein eines jeden einzelnen einen Einfluss auf das kollektive Bewusstsein.

In Shankaras Interpretation der Yoga-Lehre ist dies der wichtigste Aspekt:

      Gewaltlosigkeit (Ahimsa) bedeutet, auf keine Weise und zu keiner Zeit irgendein lebendes Wesen zu verletzen. Die anderen Einschränkungen (Yamas) und Lebensregeln (Niyamas) sind in diesem einen verwurzelt und sie werden lediglich praktiziert, um diese zu ihrem Höchststand zu entwickeln, lediglich, um diese zu vervollkommnen. Sie werden nur gelehrt, um dies in Reinform zum Vorschein zu bringen. Denn so heißt es: Wieviele Gelübde der Mann von Brahman auch immer ablegen würde, nur insoweit, als er sich hierdurch  enthält, von Täuschung angetrieben Gewalt zu üben, bringt er Gewaltlosigkeit in ihrer Reinheit hervor .

Es gibt ein seit über dreißig Jahren konstantes Ergebnis unserer und anderer Forschungen zur Persönlichkeit Meditierender. Die Forschungsergebnisse beschreiben diese Menschen als bedeutend weniger reaktiv aggressiv, als bedeutend toleranter und gemäßigter im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt.

Ebenso, wie die

    Physik zeigt, dass die geordnete Ausrichtung von 1% der Weisschen Bereiche eines Magneten ausreicht, um die magnetische Kraft des gesamten Magneten aufrecht zu erhalten und wie die

    Biologie zeigt, dass die geordnete Funktionsweise von 1% der Zellsubstanz (DNS) ausreichend ist, um die Funktionsweise der gesamten Zelle zu ordnen und wie die

    Chemie zeigt, dass ein Kristall in einer übersättigten Lösung genügt, um die gesamte Substanz auskristallisieren zu lassen,

legen soziologische Untersuchungen nahe, dass die regelmässige Erfahrung eines hoch kohärenten Bewusstseinszustandes, wie er in der Advaita-Meditation erzeugt wird, von 1% der Individuen einer Gemeinschaft ausreicht, um einen messbaren positiven Effekt in der ganzen Gemeinschaft zu erzielen.

Der “Maharishi - Effekt”

Wechselwirkung zwischen individuellem und kollektivem Bewußtsein.

 

Seit Mitte der siebziger Jahre zeigen Untersuchungen, dass auch die Umwelt sich verändert, wenn einzelne meditieren. Wenn in einer Gemeinschaft mehr als ungefähr ein Prozent aller Einwohner Meditation praktizieren, also etwa jeder Hundertste, zeigen sich Tendenzen zur Verbesserung ihres Umfelds: Behördliche Statistiken verzeichneten weniger Unfälle, weniger Krankenhauseinweisungen, weniger Selbstmorde, weniger Kriminalität.

 

Als Beispiel die Daten der ersten Studien dieser Art über Meditation und Kriminalität: Ab 1% meditierenden Einwohnern in der Bevölkerung gibt es einen Knick (von 1971 nach 1972) der Abnahme. Vergleichbare Kontrollstädte ohne Meditierende unterliegen dem üblichen Trend: Kriminalitätsanstieg.

Literaturquellen: Journal of Crime and Justice, vol. 4, 1981, pp. 25 - 45

The Journal of Mind and Behavior, vol. 9, 1988, pp. 457 - 486

 

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